Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/tobi-allein-in-gambia

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Abschied

Unfassbar wie schnell die Zeit hier teilweise verfliegt, aber einer unser Freiwilligen -Max- ist tatsächlich inzwischen schon wieder zu Hause. Er ist Mitte August angekommen und sitzt wahrscheinlich jetzt schon unter dem Weihnachtsbaum in Deutschland. Wir mussten ihn schon ein wenig früher verabschieden, da wir an seinem Abflugdatum schon in Senegal unterwegs waren.
15.1.14 20:55


Werbung


Zeremonie

Es war nun schon der 3. Anlauf. Jede Zeremonie, die ich besucht hatte war schon zu Ende nach dem ich aufgetaucht war. Deswegen entschied ich mich diesmal auf der Namensgebungs Zeremonie von dem neugeborenen Sohn eines Lehrers meiner Schule ein wenig früher einzutrudeln. Ich verabredete mich mit der Direktorin der Schule um neun vor dem Polizeipräsidium in Costerol, sie würde mich dann zur Zeremonie führen.
Leider vergaß ich die „gambian time“ mit einzuberechnen. Zum Glück war die Wartezeit von eineinhalb Stunden nicht all zu langweilig, da ich mit einigen Leuten aus dem Police Department in Kontakt gekommen bin. Ein alter Mann, der von der Direktorin geschickt worden war holte mich dann schlussendlich ab. 
Angekommen nach einer halben Stunde Fußmarsch Unterhaltung mit gebrochenen Wollof meinerseits durfte ich mit erstaunen feststellen, dass die Zeremonie diesmal mitten im Gange war. Dutzende Menschen saßen im Kreis um das neugeborene herum. Nach einer längeren Gebetsphase gab es Frühstück für alle. Große Schüsseln wurden rausgetragen an denen sich mindestens 5 Leute satt essen konnten. Leider ist mir der Name des Gerichts entfallen. Es handelt sich wohl offenbar um eine Art dunklen Bröselteig(ähnlich wir die Brösel auf einem Maulwurfkuchen), welcher in Sauermilch badete. Die Direktorin und ein paar anderen great 5 teacher inklusive mir wurden in einen abgesonderten Raum verfrachtet, wir hatten das Privileg auf einer Couch zu sitzen und mit Löffeln zu essen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das Essen gemocht habe. Es war auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung zu Tapallappa und Mayonnaise. Nach einer längeren Unterhaltung einem weiterem Gebet und Glückwünschungen ging es danach wieder in Richtung Sukuta.
15.1.14 20:53


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung